CSU-Werkstattgespräch Migration und Integration

CSU-Werkstattgespräch Migration und Integration: Fördern und Fordern lautet die Maßgabe. Deutsch als Schlüsselgrundstein und Leben der Grundwerte als Bedingung für gelungene Integration
Im Rahmen der CSU-Werkstattgespräche fand vor kurzem die Runde zum Thema Migration und Integration unter der Leitung von Giuseppe Cafariello und Attila Gereb statt.

Einhellige Meinung war, dass Deutsch die Grundlage für gelungene Integration bildet. Daher werden Sprachkurse am Wochenende aber auch eine verstärkte Einbindung der Arbeitgeber gefordert.

Besonders herausgehoben wurde von Attila Gereb die Initiative der Firma Urzinger, bei der die Menschen kostenlos Deutsch lernen können. Auf Ämtern ist Deutsch die Amtssprache – daran muss absolut festgehalten werden. Gleichwohl wäre es wünschenswert, wenn bei Mitarbeitern Mehrsprachigkeit oder das Erlernen von Fremdsprachen unterstützt wird.

Giuseppe Cafariello erwähnte, dass es wichtig ist zukünftig auf eine gerechte Verteilung des Wohnraums für Migranten zu achten, um eine gute Durchmischung zu gewährleiten und einer Ghettobildung vorzubeugen.

Vierter wichtiger Aspekt ist die Bedeutung von Vereinen bei einer gelungenen Integration und das kennen und schätzen lernen der Sitten und Gebräuche der einheimischen Bevölkerung. Hier sollte ein verstärkter Fokus darauf gelegt werden. Das Konzept von Peer-Personen, also von Migranten die bereits in die deutsche Gesellschaft integriert sind, wäre hier eine geeignete Möglichkeit.

Um die Kontrolle über die gezahlten Fördergelder durch die Stadt zu optimieren, sollten Vereine jährlich detaillierter Rechenschaft über die Verwendung der Gelder ablegen.

Zuletzt wurde noch der Wunsch geäußert, das Konzept des Migrationsbeirates auf neue Beine zu stellen. Kandidaten sollten sich extra dafür bewerben und es soll entweder ein Prüfkomitee von Stadträte die Bewerbungen zusammen sichten oder parallel mit der Stadtratswahl eine Wahl der Mitglieder des Migrationsbeirates durch die jeweiligen Bevölkerungsgruppen per Online-Voting oder Briefwahl durchgeführt werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Thomas Haslinger

CSU-Kreisvorsitzender