CSU-Werkstattgespräch Bildung, Kultur und Jugend

CSU-Werkstattgespräch Bildung, Kultur und Jugend: Weiche, aber wichtige Standortfaktoren für Landshut
Schon die hohe Besucherzahl der  letzten Veranstaltung der Reihe der CSU-Werkstattgespräche zeigte, wie wichtig den Landshuter Bürgern auch die weichen Standortfaktoren ihrer Stadt sind. Die Themen Bildung, Kultur und Jugend brachten zahlreiche Bürger in der Tafernwirtschaft Schönbrunn zusammen, die sich am Erarbeitungsprozess der Ziele für die kommenden Jahre aktiv und ideengebend beteiligen wollten.

Für den Bereich Bildung war Ludwig Zellner, Stadtrat und ehemaliger Lehrer, zuständig. Als Ergebnisse kristallisierten sich eine verstärkte Deutschförderung vor dem Schuleintritt der Kinder, eine bessere Kooperation von Schulen und Handwerksbetrieben und eine Vernetzung von Schulen und Vereinen heraus, aber auch Themen wie Radikalisierungsprävention, Schulausbau, Kinderbetreuungsangebote für die Erwachsenenbildung und ein schnelleres Internet, flossen in die Vorschlagsliste ein.

Den Bereich Jugend leitete Johannes Alfery, Student und ehemaliger Leiter der Schülerunion Landshut.  Für die jungen Leute formulierte er in der Zusammenfassung vor allem die Themen Nachtleben, E-Scooter und Isarstrand, bei dem man auch die Verbindung mit einer stehenden Welle für zusätzliche Wassersportmöglichkeiten anstreben solle.

Die – zahlenmäßig größte – Gruppe Kultur wurde von Anke Humpeneder-Graf geleitet, Stadträtin und Kunsthistorikerin mit viel Berufserfahrung. Vor allem Vertreter verschiedener kultureller und wissenschaftlicher Vereine warben für mehr städtische Unterstützung bei der Suche nach Räumen für Sammlungen, Lager, Archive und Besprechungen. Ein Mangel wurde auch hinsichtlich der Logistik zwischen Vereinen, Ansprechpartnern und Veranstaltungsorten empfunden und der Ruf nach einem städtischen Kulturbüro, einem „Kümmerer“, wurde laut. Als weitere Ziele wurde eine bessere Kennzeichnung archäologischer Schnittstellen im Stadtbild, eine Gesamtbetrachtung des Museumsquartiers bei den weiteren Planungen und ein Dranbleiben der Stadt an der Zukunft des Marstalls und der alten JVA formuliert, bei der sich die Stadt, auch wenn sie nicht Eigentümerin ist, bemühen solle, eine kulturelle Nutzung zu sichern.

Die Leiter der drei Bereiche versprachen, die mitgenommenen Vorschläge in die Erarbeitung der künftigen Wahlkampfziele einzubringen und Umsetzungsmöglichkeiten auszuloten.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Thomas Haslinger

CSU-Kreisvorsitzender