Andreas Scheuer in Landshut – CSU übergibt Forderungskatalog

CSU übergibt Forderungskatalog

Ein besserer Lärmschutz, der gezielte Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Förderung von moderner Mobilität: Den Besuch von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nutzte die CSU Landshut, um einen Katalog mit Forderungen zu übergeben.

Das Thema Verkehr bleibt in Landshut ein Dauerbrenner. So groß die Herausforderungen auch sind, so groß sind die Chancen, findet die CSU Landshut. Einen von der Kreisvorstandschaft und Stadtratsfraktion ausgearbeiteter Forderungskatalog übergaben Kreisvorsitzender Dr. Thomas Haslinger und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier im Beisein von weiteren Parteifreunden dem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

Dabei brachte Haslinger die Möglichkeit eines ICE-Halts am Hauptbahnhof Landshut ein. Außerdem soll der Lärmschutz entlang der Eisenbahnlinien auf Stadtgebiet verbessert werden. „In der Vergangenheit wurde das immer wieder an uns herangetragen. Auch das Baustellenmanagement der Bahn lässt zu wünschen übrig“, schilderte Haslinger. So würden Anwohner nicht über lärmintensive Nachbaustellen informiert.

Mit Blick auf den stetig zunehmenden Verkehr auf der Straße betonte die CSU in ihrem Papier erneut die Bedeutung der B 15neu für die Stadt. Sowohl die Ost- als auch die Südumfahrung müssten so rasch wie möglich geplant und gebaut werden. Auch bei der anstehenden Sanierung der A 92 wünschte sich Helmut Radlmeier, dass „aufs Gaspedal“ getreten wird: „Die Sanierung der Autobahn ist eine gute Sache, zumal ein lärmmindernder Belag verbaut wird. Allerdings muss die Maßnahme so rasch wie möglich durchgezogenen werden, um einen Verkehrsinfarkt aufgrund von Stau-Umfahrungen zu vermeiden“.

Ebenfalls im Katalog an den Bundesminister enthalten, sind Fragen zu Förderungen: „Wir wollen konkret wissen, welche Unterstützung es vonseiten des Bundes gibt, wenn wir unsere städtischen Fahrzeuge auf Erdgas bzw. Biogas, Elektro oder Wasserstoff umrüsten. Hier ist der CSU-Fraktionsvorsitzende Rudolf Schnur bereits sehr aktiv“, erläutert Haslinger. Gleiches gelte für die entsprechende Lade-Infrastruktur.

Zudem erneuerte die CSU ihre Forderung nach dem Start eines Anrufsystems. Mithilfe eines Sammeltaxis oder eines Rufbusses könne man die Straßen entlasten. Eine weitere Entlastungsmöglichkeit sehen die Christsozialen in der Förderung nachhaltiger urbaner Logistik: So könnte man zum Beispiel Paketzusteller dazu bringen, sich bei der Zustellung innerhalb des Stadtgebietes zusammenzutun, wie es Fraktionsvorsitzender Rudolf Schnur ins Spiel gebracht hat.

„In unseren Augen braucht es ein umfassendes Verkehrskonzept mit vielen Bausteinen“, hielt Radlmeier fest. „Als Stadt können wir das Verkehrsproblem aber nicht allein lösen. Deshalb danken wir dem Bundesverkehrsminister für sein offenes Ohr und werden hartnäckig dranbleiben, dass unsere Wünsche umgesetzt werden“, so Haslinger bei der Übergabe.